Volksinitiative «Sportstadt Züri»

JA zum Gegenvorschlag des Gemeinderats

Dank der Jugendsport-Förderung der Stadt Zürich fallen für die Kindertrainings der Sportvereine bereits heute keine Mieten und Gebühren bei Nutzung der städtischen Sportanlagen an. Mit dem Gegenvorschlag des Gemeinderates zur Initiative «Sportstadt Züri» eröffnet sich den Vereinen nun die Chance künftig auch im Bereich Erwachsenensport von Mieten befreit zu werden.

Der Gegenvorschlag sieht unter anderem vor, dass den städtischen Sportvereinen und Sportorganisationen neu keine Gebühren für die Benutzung der von der Stadt betriebenen Sport- und Badeanlagen mehr auferlegt werden. Nur für besondere Nutzungen – zum Beispiel für das Stadion Letzigrund – sollen in Ausnahmefällen noch Gebühren erhoben werden. Dadurch würden die Sportvereine finanziell entlastet und ihre Arbeit erleichtert werden. Damit wird der Zürcher Sport nachhaltig gestärkt.

Der ZSS erkennt den sportlichen Gedanken der Initiative. Er sieht aber die Auslegung des Begriffs Sportförderung etwas differenzierter. Die in der Initiative geforderte generelle Öffnung der städtischen Sportanlagen für alle, hätte der ZSS nicht unterstützt. Auch bewertet der ZSS den ebenfalls im Gegenvorschlag des Gemeinderates enthaltenen freien Zutritt in die städtischen Freibäder weniger als Sportförderung, sondern eher als Beitrag zum Lifestyle. Zudem ist offen, wie sich der freie Zutritt für «Alle» auf die Besucherfrequenzen in den Freibädern auswirkt.

Obwohl es in der Umsetzung noch offene Fragen gibt, empfiehlt der ZSS seinen Mitgliedvereinen ein JA zum Gegenvorschlag des Gemeinderates.

JA-Komitee

Abstimmungstext

 

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